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SPD-Fraktion: Drohende Überschuldung der Stadt muss
verhindert werden!
Nach den heute von der Verwaltung vorgestellten Eckdaten
zum Haushalt 2010/2011 zieht SPD Fraktionschef Thomas Fresen eine erste
Zwischenbilanz: „Der jetzt vom Oberbürgermeister vorgeschlagene und
transparente Sparkurs wird von der SPD-Fraktion unterstützt. Nach unserer
Auffassung müssen allerdings abseits des klaren Sparziels des
Haushaltsausgleichs entsprechende Schwerpunkte gesetzt werden. Nach
Beratungen im zuständigen Fraktionsarbeitskreis liegt dieser Schwerpunkt für
die SPD-Ratsfraktion in den Bereichen Kinder, Jugend und Bildung, wobei hier
auch aufgrund unterschiedlicher sozialer Lagen in unserer Stadt Ungleiches
auch ungleich behandelt werden muss. Diesem Vorschlag wird die SPD
Ratsfraktion sicherlich am kommenden Montag folgen. Natürlichmüssen auch
hier im Rahmen der Möglichkeiten Konsolidierungsbeiträge geleistet werden.
Die vorgelegten Zahlen und Einsparungsvorschläge sind daher in den nächsten
Wochen intensiv zu beraten. Im Ergebnismuss eine Überschuldung der Stadt auf
jeden Fall verhindert werden, “ so Thomas Fresen.
Die vorliegenden Zahlen werfen aber natürlich auch die
Frage auf, wie es zu dieser Schieflage kommen konnte. Auf der einen Seite
sind Bund und Land zu nennen, die in den letzten Jahren immer wieder
Aufgaben auf die Kommunen „abgewälzt“ haben, aber gleichzeitig die
anfallenden Kosten/Mehrbelastungen nicht erstatten wollen. Hierin ist die
strukturelle Ursache dafür zu sehen, dass der städtische Haushalt derart in
Schieflage geraten ist. Auf der anderen Seite war die CDU in den letzten 10
Jahren, aber vor allem die letzte Koalition mit den Grünen, nicht dazu in
der Lage, rechtzeitig einen anderen Kurs einzuschlagen. Hätte man hier
früher gehandelt, müsste jetzt keine Vollbremsung vollzogen werden.
„Um eine Kurswende einzuleiten, wird es merkliche
Einschnitte in allen Bereichen geben. Nur so kann verhindert werden, dass
die Stadt Essen handlungsunfähig wird und keine eigenen Entscheidungen mehr
treffen kann. Deshalb appelliere ich an alle Fraktionen im Essener Stadtrat:
lassen Sie uns zum Wohle unserer Stadt gemeinsam diesen schweren Weg gehen,
denn er ist alternativlos – sofern man den kommunalen Gestaltungsspielraum
tatsächlich auch erhalten will,“ so SPD-Fraktionschef Thomas Fresen.
Die bisher vorgestellten Einsparungen basieren auf den
Eckdaten (Jahresergebnis) des Jahres 2008. Für die weiteren Beratungen und
Entscheidungen ist allerdings auch das Jahresergebnis des Jahres 2009
relevant; diese Zahlen sollen Ende März 2010 vorliegen.
„Innerhalb der Einsparvorgaben wird es sicherlich zu
Vorschlägen kommen, die an der einen oder anderen Stelle noch Veränderungen
mit sich bringen. Hierbei geht es jedoch nicht um reine Einzelmaßnahmen,
sondern um ein Gesamtpaket, das eine politische Priorisierungen mit sich
bringen wird. Allerdings ist hierbei ein möglichst breiter Schulterschluss
aller Fraktion erforderlich, “ so Thomas Fresen abschließend.
SPD-Fraktion: Die Diskussion
um Bäder zeigt ein inszeniertes Schauspiel!
„Unnötig und durchschaubar“ verlief nach Auffassung der
SPD-Fraktion die von CDU und Grünen inszenierte Diskussion um die Essener
Bäderlandschaft im Sportausschuss. SPD, FDP und Linke hatten in der November-Ratssitzung den
Schließungsbeschluss des Freibades Hesse zurückgenommen und die Verwaltung
beauftragt, entsprechende Investitionsszenarien vorzustellen.
Diesem Auftrag war die Verwaltung bis zum letzten Samstag
nicht nachgekommen.
Der ESPO hatte alle Fraktionen zu einem Gespräch eingeladen,
um erste Vorschläge der Verwaltung und Fraktionen zu diskutieren. Insbesondere die
Auffassung der Sportverwaltung, man müsse für den Erhalt des Freibades „Hesse“ ein anderes
Bad als Kompensationsmaßnahme schließen, teilte die SPD-Fraktion nicht. Zu Recht: In der
Sitzung des Sportausschusses am 19.01.2010 bestätigte Stadtdirektor
Hülsmann die Auffassung der SPD-Fraktion und gab nach Rücksprache mit der
Bezirksregierung bekannt, dass in der Tat nicht unbedingt ein weiteres Bad für das Freibad Hesse
geschlossen werden muss.
„Die entsprechenden Kompensationsmaßnahmen müssen nicht
zwingend aus dem Bäderbereich kommen. In den vergangenen Wochen wurde immer
wieder versucht, die Allianz für den Erhalt des Freibades Hesse als
Schwimmstandort aufzubrechen. Als Scheinargument wurde angeführt, dass zwingend ein
zusätzliches Bad geschlossen werden muss. Der Rahmen für mögliche Kompensationen ist
jetzt ein ganz anderer.
Auch uns ist bewusst, dass diese Maßnahmen nachhaltig und
nachvollziehbar sein müssen. Der Ratsbeschluss im November 2009 war ein ganz
klarer Auftrag an die Verwaltung, entsprechende Investitionsszenarien aufzuzeigen, das wurde
bisher immer verdrängt. Natürlich steht die Politik auch in der Pflicht,
entsprechende Vorschläge zu machen. Allerdings muss die Verwaltung, wie von der Mehrheit
im Rat beschlossen, auch vorher ihre „Hausaufgaben“ machen. Was wir beauftragt
und beschlossen haben war kein fertiges Konzept, sondern nur entsprechende
Investitionsszenarien, die auch die Betreiber bei der Entscheidungsfindung mit einbezieht.
Wie auch bei den anderen Maßnahmen (Masterplan Sport) sind hierbei die Betroffenen
bisher eben nicht mit einbezogen worden.
In der SPD-Fraktion verfestigt sich der Eindruck, dass
Stadtdirektor Hülsmann, in dessen Verantwortungsbereich u.a. auch die
Umsetzung des Masterplans Sport liegt, die Verantwortung jetzt in Richtung
Oberbürgermeister schieben will“, so Thomas Fresen, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion.
Über die Vorgehensweise von CDU und Grünen im Ausschuss
zeigte sich Rudolf Jelinek, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, mehr als
erstaunt: „Die im Ausschuss geführte Diskussion war ein inszeniertes Schauspiel. Bereits
am vergangenen Samstag wurde von allen Fraktionen beim ESPO vereinbart– CDU und
Grüne haben dem Vorschlag nicht widersprochen – dass es im Februar 2010 eine
Sondersitzung des Sportausschusses zum Thema „Erhalt von Hesse“ und dem Wirtschaftsplan der SBE
geben werde.
Herr Hülsmann hatte zugesagt, den Ratsauftrag umzusetzen
und zumindest eine Vorlage einzubringen. Diese Vorgehensweise ist völlig
normale und gängige Praxis.
Sowohl bei der Aufstellung des Haushaltes, als auch bei der
Aufstellung der Wirtschaftspläne macht die Verwaltung die entsprechenden Vorschläge. Die
gleiche Vorgehensweise gilt natürlich auch für unseren Antrag, das haben wir
deutlich gemacht. Einigkeit bestand auch darin, dass die Politik anschließend – nach
Vorlage und Diskussion der Verwaltungsvorschläge in den Fraktionen – entsprechende
Handlungsvorschläge einbringen wird. An diese besprochene Vorgehensweise werden
wir uns halten“, so Rudolf Jelinek.
Nach Auffassung der SPD-Fraktion sollte der Knoten noch
möglichst in der Sondersitzung im Februar durchgeschlagen werden, damit die von der
Bezirksregierung blockierten finanziellen Mittel für das Sportinvestitionsprogramm
schnell wieder freigegeben werden. „Für das Jahr 2010 sind vier Kunstrasenplätze mit
Gesamtinvestitionen von rd. 2,5 Mio. Euro geplant.
Das Investitionsprogramm wurde von
der Bezirksregierung bis zu einer Entscheidung angehalten, natürlich ist das eine
unerfreuliche Situation. Allerdings wird von einzelnen Vertretern der CDU in der Öffentlichkeit
so getan, als ob das Geld gänzlich gestrichen worden sei. Selbstverständlich hat
auch die SPD-Fraktion großes Interesse daran, dass die finanziellen Mittel frei gegeben
werden und die geplanten Maßnahmen des Jahres 2010 so schnell wie möglich begonnen
werden können“, so
SPD-Fraktionschef Thomas Fresen abschließend.
Roman Brüx
Fraktionsgeschäftsführer
20. Januar 2010
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„Unterstellungen der CDU-Fraktion populistisch und
durchschaubar“
Die unangemessene Kritik der CDU an einem„Nichtvorschlag“ der SPD, das
Hallenbad in Werden schließen zu wollen, sorgt bei den Sozialdemokraten für große Verwunderung. „Bemerkenswert, wie hier versucht wird ein Thema hoch zu
kochen,was bisher – zumindest von der SPD – noch überhaupt nicht diskutiert
worden ist,“ erklärt Thomas Fresen, Vorsitzender der SPD-Fraktion.
Vielmehr vermuten die Sozialdemokraten hierbei einen billigen und
durchschaubaren Versuch, die Allianz zum Erhalt des Freibades Hesse in Dellwig
aufzubrechen.
„Die Unterstellungen der CDU-Fraktion sind populistisch und
durchschaubar. Klar ist für uns, dass sämtliche Maßnahmen und Vorschläge mit der FDP und den
Linken, aber selbstverständlich auch mit den anderen Fraktionen diskutiert werden. Die
Vermutung liegt nahe, dass die CDU weiterhin versucht, Hesse den „Schwarzen Peter“
für das Scheitern des Masterplanes Sport zuzuschieben. Das eigentliche Problem,
das von der CDU vertuscht werden soll, ist nicht das Freibad Hesse in Dellwig,
sondern die Gesamtsituation, in der wir uns befinden. Die nach der Kommunalwahl
bekannt gewordene drohende Überschuldung der Stadt, die dramatische
Kostensteigerung bei der Sanierung des Nord-Ost Bades und die bereits von CDU und Grünen im
Stadtrat beschlossene Schließung von Sportanlagen, die nach entsprechendem Druck
der ortsansässigen Vereine nie umgesetzt worden ist. Die hierdurch geplanten Einsparungen finden ebenfalls nicht statt. Die so oft angekündigte
Bürgerbeteiligung darf nicht nur eine Vokabel sein, sondern muss tatsächlich auch vor den Entscheidungen stattfinden, “ so Thomas Fresen.
Diese Entwicklungen sind für die Sozialdemokraten der eindeutige Beweis,
dass der Masterplan Sport ein Schnellschuss war, der über die Köpfe der Menschen
hinweg entschieden wurde und gleichzeitig kläglich gescheitert ist.
Die geforderte „große Koalition des Sports“ trägt die SPD-Fraktion gerne
mit, allerdings muss die eine oder andere Maßnahme noch mal auf den Prüfstand, wie es die Erfahrungen beim Nord-Ost Bad gezeigt haben. Auch eine Bürgerbeteiligung
bei den zukünftigen Planungen hält die SPD weiterhin für unabdingbar.
Verantwortlich:
Roman Brüx
Fraktionsgeschäftsführer
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Muttertagsrosen
zum Wahlkampfauftakt
Einige
hundert Rosen verteilten wir am Samstag vor Muttertag wieder an
verschiedenen Stellen in Dellwig.


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Saisoneröffnung bei Hesse

1.Mai 2009 Punkt 7.00 Uhr öffneten sich die
Tore des Freibades Dellwig, die ersten Wagemutigen machten sich auf den Weg
ihre Bahnen im angenehm temperierten Wasser in Angriff zu nehmen. Die
Dellwiger Sozialdemokraten erschienen in dem 1927 errichten Bad im
zeitgenössischen Outfit.


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Osterskatturnier
Klaus
Wodarczak war mit 1457 Punkten der große Gewinner beim Osterpreisskat der
SPD-Dellwig. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten mit 1283 Punkten Rainer König
und Sascha König mit 1177 Punkten. Vorsitzender und Ratskandidat Thomas
Osterholt gratulierte recht herzlich den Gewinnern.
v.l.n.r. Sascha König, Thomas Osterholt, Klaus
Wodarczak, Rainer König
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Eiszeit in Hesse
Impressionen aus dem Freibad Dellwig im eisigen Januar 2009



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Preisskat
Beim
diesjährigen Weihnachtspreisskat erreichte Theo Weimanns mit 1325 Punkten
den 1. Platz, die Plätze 2 und 3 errangen Hugo Wichert mit 1243 Punkten und
Hans Czernogoj mit 1146 Punkten. Ratskandidat Thomas Osterholt und der
amtierende Ratsherr Günter Drame gratulierten auch zu ihren
attraktiven Preisen.

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Nominierungsparteitag
Am 22. November findet der Nominierungsparteitag
der Essener Sozialdemokraten statt. In den Räumen der Messe werden der
Oberbürgermeisterkandidat,
die Ratskandidaten und die Kandidaten für die Bezirksvertretung gewählt.
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Vorstandsvorsitzender
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Thomas Osterholt |
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Stellvertreter |
Günter Drame |
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Hauptkassiererin |
Manuela Osterholt |
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Stellvertreter |
Ulrich Schulte-Wieschen |
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Schriftführer |
Marcel Wenzel |
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Stellvertreter |
Ingrid Ohde |
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die weiteren Mitglieder des Vorstandes |
Helga Iwer |
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Claudia Osterholt |
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Helga Reinhardt |
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